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Vertrauensinteresse / Negatives Interesse Definition

DEFINITION

Ist Schadensersatz zu leisten, weil der Geschädigte zu Unrecht auf das Zustandekommen eines Vertrags oder die Wirksamkeit einer Willenserklärung vertraut hat, so kann er nur verlangen, so gestellt zu werden, als sei das ungerechtfertigte Vertrauen nicht erweckt worden; dagegen besteht kein Anspruch, so gestellt zu werden, als sei das Vertrauen gerechtfertigt gewesen (sog. negatives oder Vertrauensinteresse). (Bsp.: §§ 122, 179 Abs. 2 BGB)

MüKoBGB/Oetker, 8. Aufl. 2019, BGB § 249 Rn. 129

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

Fälle zu dieser Defintion

In den folgenden Fällen wird die Definition "Vertrauensinteresse / Negatives Interesse" verwendet.

Die Mädchenschule und das Toilettenpapier
Fall vom Editorial Board geprüft IconGeprüft durch das
Editorial Board

Beruht auf: LG Hanau, Urt. v. 30.6.1978, Az. 1 O 175/78 = NJW 1979, 721

von Jannina Schäffer2h | Leicht

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