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Vertrag zugunsten Dritter, §§ 328 ff. BGB Definition

DEFINITION

In einem schuldrechtlichen Vertrag kann vereinbart werden, dass der Schuldner die Leistung nicht an den Gläubiger, sondern an einen Dritten erbringen soll, §§ 328 ff. BGB. Dabei kann bestimmt werden, dass der Dritte (regelmäßig neben dem Gläubiger, § 335 BGB) ein selbständiges Forderungsrecht erhalten soll (echter Vertrag zugunsten Dritter) oder dass nur der Gläubiger berechtigt sein soll, die Leistung des Schuldners an den Dritten zu verlangen (unechter Vertrag zugunsten Dritter).

Creifelds, Rechtswörterbuch, 26. Edition 2021, Vertrag zugunsten Dritter

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

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