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Gesamtschuld, § 421 BGB Definition

DEFINITION

Die gesetzliche Begriffsbestimmung der Gesamtschuld enthält folgende drei Elemente: (1.) mehr als ein Schuldner einer Leistung; (2.) jeden Schuldner trifft die vollständige Leistungspflicht; (3.) der Gläubiger kann die gesamte Leistung insgesamt nur einmal fordern. Daraus folgt zugleich die sog. Gesamtwirkung: Erfüllt ein Schuldner, werden auch die übrigen frei (§ 422 Abs. 1 S. 1 BGB).

MüKoBGB/Heinemeyer, 8. Aufl. 2019, BGB § 421 Rn. 3

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

Fälle zu dieser Defintion

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