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Erfüllungsinteresse / Positives Interesse Definition

DEFINITION

Haftet der Schädiger für eine Vertragsverletzung (gleichgültig, ob wegen Unmöglichkeit, Verzug oder sonstiger Pflichten), so hat er den Zustand herzustellen, der bei ordnungsgemäßer Durchführung des Vertrags gegeben wäre, d.h. er muss dem Geschädigten insbesondere auch den Gewinn ersetzen, den dieser aus dem Geschäft gezogen hätte (sog. positives oder Erfüllungsinteresse).

MüKoBGB/Oetker, 8. Aufl. 2019, BGB § 249 Rn. 128

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

Fälle zu dieser Defintion

In den folgenden Fällen wird die Definition "Erfüllungsinteresse / Positives Interesse" verwendet.

Die Mädchenschule und das Toilettenpapier
Fall vom Editorial Board geprüft IconGeprüft durch das
Editorial Board

Beruht auf: LG Hanau, Urt. v. 30.6.1978, Az. 1 O 175/78 = NJW 1979, 721

von Jannina Schäffer2h Bearbeitungslänge|
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