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Erbenbesitz, § 857 BGB Definition

DEFINITION

Mit dem Erbfall tritt der Erbe gemäß § 1922 BGB in die Rechtsstellung des Erblassers ein, also auch in eventuelle Besitzrechte. Im Hinblick auf die tatsächliche Sachherrschaft hilft die Universalsukzession dem Erben aber nicht, denn die tatsächliche Sachherrschaft des Erblassers endet zwangsläufig mit seinem Tode, ohne dass sie zwingend zeitgleich vom Erben oder der Erbengemeinschaft ergriffen wird. Die Vorschrift soll vielmehr die besitzrechtliche Stellung des Erben schützen und so dazu beitragen, dass der Erbe den Nachlass möglichst vollständig und frei von Eingriffen erhält.

BeckOK BGB/Fritzsche, 58. Edition v. 1.5.2021, § 857 Rn. 1

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

Fälle zu dieser Defintion

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