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Duldungsvollmacht Definition

DEFINITION

Die Rspr. geht von einer Duldungsvollmacht aus, wenn der Vertreter, ohne Vollmacht zu haben, wiederholt und über einen längeren Zeitraum im Namen des Vertretenen aufgetreten ist (1.) und wenn der Vertretene das Handeln kannte und nicht unterbunden hat, obwohl es ihm möglich war (2.). Zudem müsse der Geschäftsgegner das Verhalten des Vertreters und des Vertretenen gekannt haben und nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen, dass der Vertreter Vollmacht hat (3.).

MüKoBGB/Schubert, 8. Aufl. 2018, BGB § 167 Rn. 106

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Tipp

Es kommt nicht auf den genauen Wortlaut der Definition an. Man muss den Kern der Aussage verinnerlichen. Erfahre in folgendem Artikel mehr dazu.

Fälle zu dieser Defintion

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